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| Hier finden Sie aktuelle Aktionen und Pressemeldungen, die unsere Themen betreffen. Dazu kommen noch Artikel aus unsrer Zeitung. | |
| Unterschriftenaktion | Unterstützung von Dr.
Loibner Abgabe bei LR Hith |
| Aus der Presse 1 | Hormone in den Wechseljahren? |
| Aus der Presse 2 | Positive Folgen des Stillens |
| Brief an den Bundeskanzler | Aktueller Vorstoß zum Thema: Ungefragte Organentnahme |
| Vom Glauben an die Medizinmänner | Wissen die Ärzte genug? |
| Homöopathie und Schmerz | Schmerzzustände mit Homöopathie erleichtern |
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Unterstützung mittels Unterschriftenaktion von Dr. Loibner
Aufgrund der Verurteilung unseres Gründungsmitgliedes Dr. Loibner
durch die Ärztekammer Steiermark hat unser Verein zu einer
Unterschriftenaktion aufgerufen. Abgabe bei Landesrat Hirth Als Ergebnis dieser erfolgreichen Protestaktion übergab eine Delegation des Vereinsvorstands dem steirischen Landesrat für Gesundheit, Mag. Hirt, am Montag, dem 13.11.2006 im Zuge einer 1-stündigen Unterredung 5.579 Unterschriften mit der Bitte, dem wachsenden Unbehagen in der Bevölkerung Rechnung zu tragen. Und zwar nicht nur gegenüber einer undemokratischen Ärztekammer, sondern auch gegenüber Gesundheitsbehörden, die beim Impfen einseitig statt objektiv informieren. ![]()
Wir haben uns weiters
entschlossen eine Presseaussendung über die APA durchzuführen, um ein
größeres Publikum auf unsere Aktion aufmerksam zu machen. Hier der
Pressetext im Original:
Verein sammelt 5.600 Unterschriften gegen
Berufsverbot für impfkrititische Ärzte
Liebe Mitglieder und Freunde ! Wir finden das Urteil der Ärztekammer empörend und gegen die Interessen der Patienten gerichtet. Die Medizin steht nicht über dem Gesetz - wenn Aussagen fallen wie "Volksgesundheit geht vor Meinungsfreiheit", gilt es zudem das demokratische Recht auf freie Meinungsäußerung zu verteidigen. Falls Sie unsere Standpunkte teilen, protestieren auch Sie bei der Ärztekammer
f. Steiermark Hn.
Präs. Dr. Dietmar Baier 8010
Graz, Kaiserfeldg. 29 0316/
80 44 - 43, 0316/ 81 56 71 (Fax) Unterschriftenlisten können Sie hier abrufen!
Dr. Loibner wünschen wir Alles Gute.
Präsidium
des Werkes für menschenwürdige Therapieformen |
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Hormone
in den Wechseljahren?
Pressemitteilung des Frauengesundheitszentrums Graz vom 25. März 2003
Hormonbehandlung im Wechsel kein Jungbrunnen
Frauen profitieren von einer Hormonbehandlung im Wechsel nicht. Die allgemeine Gesundheit sowie Anzeichen für Lebensqualität wie Vitalität, Stimmung, seelische Gesundheit oder sexuelle Befriedigung werden durch Hormonbehandlungen nicht verbessert. In dieser Studie erhielten 8506 gesunde Frauen zwischen 50 und 79 Jahren täglich eine Kombination von 0,625 mg konjugiertem Östrogen und 2,5 mg des Gestagens Medroxyprogesteronacetat und 8102 Frauen Placebo. Parameter der Lebensqualität wurden zu Beginn der Studie, nach einem und nach drei Jahren abgefragt.
Eine kurzfristige Hormonbehandlung erwies sich nur bei Frauen, die während der Wechseljahre lediglich unter Hitzewallungen oder Schweißausbrüchen litten, als effektiv. Schon im Sommer 2002 hatten Studienergebnisse der qualitativ hochwertigen WHI Langzeitstudie gezeigt, dass eine Hormonbehandlung das Risiko, an Brustkrebs, Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombosen zu erkranken, erhöht. Viele ExpertInnen sind sich daher einig, dass der Schaden einer Behandlung den Nutzen überwiegt. Als Reaktion auf die Studie hatte die US-amerikanische Food and Drug Administration“ (FDA) Östrogene für krebsauslösend erklärt. Während in Österreich bislang noch keine Konsequenzen aus diesen eindeutigen Studienergebnissen gezogen wurden, hat das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittelforschung ein Stufenplanverfahren eingeleitet, um die Zulassung der Östrogen-Gestagen Behandlungen in den Wechseljahren einer Prüfung zu unterziehen.
Wenn Sie Fragen zum Thema haben, wenden Sie sich bitte an Sylvia Groth M.A.,
Linktipp zum Thema: |
Aus der Presse 2
Stillen senkt Brustkrebsrisiko
Durch Stillzeit von sechs Monaten sind jährlich 25.000 Erkrankungen vermeidbar Oxford (pte, 19. Juli 02/09:36) - Frauen in den Industrieländern können das Brustkrebsrisiko durch ein Jahr Stillzeit um rund fünf Prozent und durch jede Geburt um sieben Prozent reduzieren. Das sind zwei Ergebnisse von Wissenschaftlern um Epidemiologen der Oxford University. Es war bereits bekannt, dass die Anzahl der Kinder das Brustkrebsrisiko der Mütter verringert. In einer Langzeituntersuchung stellten die Forscher nun fest, dass das Risiko, an einem Mamakarzinom zu erkranken, durch die Entscheidung für das Stillen und die Länge der Stillzeit beeinflusst wird. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Online-Ausgabe des Fachblatts Science http://www.sciencemag.org publiziert. Insgesamt könnten jährlich 25.000 Brustkrebserkrankungen in den Industrienationen vermieden werden, würden Mütter ihre Kinder länger als sechs Monate stillen. "Diese Ergebnisse können die Diskrepanz zwischen den niedrigen Krebsraten in Entwicklungsländern und die steigende Zahl in Wohlstands-Gesellschaften miterklären", so die Experten. Insgesamt arbeiteten weltweit 200 Forscher an der Langzeit-Untersuchung. Sie werteten mehr als 47 Studien mit einer Probandenzahl von knapp 150.000 Frauen aus 30 Ländern aus. Die Forscher schließen, dass Frauen in der industrialisierten Welt eine 6,3-prozentige Wahrscheinlichkeit haben bis zum 70. Lebensjahr Brustkrebs zu entwickeln. Im Vergleich dazu, liegt das Risiko in Entwicklungsländern bei 2,7 Prozent. Zum Teil liegt die Begründung darin, dass in ärmeren Ländern Frauen ihre Kinder früher zu Welt bekommen; z.T. bereits mit 18 oder 19 Jahren, in Industrienationen liegt das Alter bei 23 und 24 Jahren. "Aber das ist eben nur teilweise die Ursache für höhere Brustkrebsraten in Industrienationen", erklärte Valerie Beral, Leiterin der epidemiologischen Abteilung der Oxford Universität. Die Wissenschaftler wissen aber nicht, wie eine Geburt bzw. Stillen das Brustkrebsrisiko senken. Zumindest sollen sich aber durch die Erkenntnisse bessere Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten ergeben. (Ende) Aussender: pressetext.austria Redakteur: Sandra Standhartinger, email: standhartinger@pressetext.at, Tel. +43-1-81140-313 Top |
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Skandal: Ungefragte Organentnahme Ungefragte Organentnahme
An den Bundeskanzler
1) ES SIND STERBENDE, NICHT TOTE
Es ist an der Zeit einzugestehen, daß dieses Gesetz alle Beteiligten überfordert, weil die Widersprüche unauflöslich sind, daß wir zu weit gegangen sind, uns verrannt haben. Wir sollten Farbe bekennen und zugeben, daß es kaum noch Organspender geben würde, wenn die Menschen wüßten, was im OP-Saal wirklich mit ihnen passiert !
Die Österreicher sind zurecht stolz auf die jüngsten politischen Initiativen im Bereich menschenwürdiges Sterben, wie Sterbekarenz, Hospizbewegung etc. Nehmen Sie sich daher bitte persönlich dieses Themas an, wir hoffen auf Sie !
Mit herzlichen Grüßen
AUSGANGSSITUATION
1982 wurde im österr. Nationalrat mit den Stimmen aller Parteien (und ohne zB die Stellungnahme der katholischen Kirche einzuholen) das Bundesgesetz über Organentnahme bei Verstorbenen““, beschlossen (s. Beilage 2), das die operative Entnahme von Organen wie Lunge, Herz und Nieren erlaubt, sobald der Spender“ verstorben ist.“ Unser Punkt ist einfach erklärt: Die Organe von Toten sind unbrauchbar. Nur die Organe eines für hirntot erklärten Menschen, der aber noch atmet und fiebert, während der Explantation Narkotika sowie Schmerz- und Beruhigungsmittel erhält (Lebende Leichen“), können für Transplantationen verwendet werden. Die Vorverlegung des Individualtodes durch den sogenannten Hirntod (1968) hat nicht nur mehrere Todeszeitpunkte, sondern auch eine ethische Grauzone geschaffen.
1) ES SIND STERBENDE, NICHT TOTE
Daß es sich um eine ethische Grauzone handelt, bestreitet heute niemand mehr, aber sie wird öffentlich und politisch kaum diskutiert. Nach jahrelanger Beschäftigung mit diesem Thema sind wir im Vorstand unseres Vereins zur Überzeugung gekommen, daß diese Menschen (in Österreich zuletzt rd. 180/ Jahr) zwar im Sterben liegen, aber noch leben, und erst dann sterben, wenn Ihnen am Ende der Explantation das Herz herausgeschnitten wird. Daß also in Österreich u.E. ungefragt, aber gesetzlich legitimiert, ein Leben für die Gesundung eines anderen Lebens eingesetzt wird.
Wie kommen wir dazu, derartige (manche werden sagen ungeheuerliche) Behauptungen aufzustellen ?
* Lesen Sie bitte unsere bisher unbeantwortet gebliebenen Offenen Fragen in Beilage 1
2) FÜR TOT ERKLÄRT, WEIL MAN ETWAS VON IHNEN HABEN WILL
Diese Sterbenden verlieren, sobald sie für hirntot erklärt werden, jeglichen Rechtsschutz als Person, sie haben keine Lobby mehr, als Verstorbene haben sie einen anderen Status (Pietät, etc.); sie werden sogar ihren Angehörigen entzogen.
Und sie werden nur deshalb für tot erklärt, weil man etwas von Ihnen will, nämlich ihre Organe und nicht, um Ihnen zu helfen. Vergleichbar einem Vermißten, der für tot erklärt wird, um Armen seine Güter übergeben zu können (der Zweck heiligt die Mittel“).
3) DIE BEVÖLKERUNG WIRD (BEWUßT ?) GETÄUSCHT
Die Durchführung dieses Gesetz fußt in Österreich auf 2 Pfeilern, dem Hirntod und der Widerspruchsregelung. Diese Ausgangssituation ist nur sehr wenigen Experten bekannt. Wenn Sie sich in der Bevölkerung umhören, werden Sie erfahren, daß mindestens 90% von anderen Annahmen ausgehen, nämlich der, daß die Patienten wirklich“ tot sind (Herz-Kreislauf-Tod“, letzter Atemzug“) und daß die Zustimmungslösung gilt, wie in Deutschland. Juristen sprechen davon, daß, wer die Unwissenheit eines anderen zu seinem Schaden ausnutzt, den Tatbestand des Betruges setzt.
In der Öffentlichkeit wird weiters in bewußter Verdrehung der gesetzlichen Situation der Widerspruchsregelung der Begriff Organspender“ verwendet, obwohl für eine Spende Freiwilligkeit und informierte Zustimmung Voraussetzung sind - diese Bezeichnung ist eindeutig falsch.
Auch der sehr oft verwendete Begriff der Nächstenliebe ist eine Verdrehung, weil de facto die Nächstenliebe“ nicht bewußt persönlich geschenkt, sondern staatlich verordnet wird.
4) DIE PRAXIS ZEIGT EINE BEDENKLICHE EIGENDYNAMIK
Es ist eine Mauer des Schweigens und der Angst entstanden. Welche Auswirkungen hat dieses Gesetz heute in der Praxis der österr. Krankenhäuser ?
" Angehörige erfahren schmerzhaft und durch die Widerspruchsregelung unvorbereitet, daß Ihnen im Krankenhaus mit Feststellung des Hirntodes das Sorgerecht“ über Ihre Lieben, auch ihre Kinder, entzogen wird (sie gehören Euch nicht mehr“) - und weder die Angehörigen noch ein Priester dürfen in der wirklichen“ Sterbestunde dabei sein 5) VOR DEM GESETZ TRÄGT NIEMAND VERANTWORTUNG Ein Blick auf das Bundesgesetz zeigt, dass
niemand eine persönliche Verantwortung trägt: Der betroffene Sterbende
und seine Angehörigen sind durch die weitgehend unbekannte
Widerspruchsregelung aus der Verantwortung genommen, die Juristen
verlassen sich auf die Mediziner, der Neurologe stellt nur den Hirntod
fest, der Anästhesist kümmert sich nur um die Narkose, der Transplanteur
operiert nur die Organe heraus usw. 6) AUCH IN DER MEDIZINISCHEN WISSENSCHAFT
ZUNEHMEND UMSTRITTEN
Uns ist sehr wohl bekannt, dass (mehrheitlich) nach dem heutigen Stand
der medizinischen Wissenschaft der Tod eines Menschen mit der
Einstellung der Gehirntätigkeit eintreten soll, nur halten immer mehr
Menschen weltweit - Ärzte, Philosophen, Theologen und Bischöfe - dieses
Konzept des Hirntodes mit seinen mittlerweile über 30 verschiedenen
Definitionen für einen Irrweg oder für überholt und so brüchig, wie die
ehemalige Berliner Mauer.
7) ALLE BETEILIGTEN SIND ÜBERFORDERT, WEIL DIE WIDERSPRÜCHE
UNAUFLÖSLICH SIND Auch die
Widerspruchsregelung entspricht einer aufgeklärten und reifen Demokratie
wie bei uns nicht mehr, hat ihr nie entsprochen. Sie hat auch die
bestehenden Widersprüche nie beseitigt, sondern immer nur kaschiert. Aber abgesehen davon ist es an der Zeit ehrlich
einzugestehen, daß dieses Gesetz mehr Fragen aufwirft als Antworten
gegeben werden können und daß es alle Beteiligten überfordert, weil die
Widersprüche unauflöslich sind - wir sind zu weit gegangen und haben uns
verrannt: ð ð Ärzte können nicht gleichzeitig Leben retten versuchen und ihre Patienten für die Explantation vorbereiten (und damit ihr Leben endgültig beenden) ð Angehörige können nicht gleichzeitig ihr Sorgerecht ausüben und vor dem Sterben und vor der Explantation nach Hause geschickt werden ð Politiker können nicht von Eigenverantwortung der Bürger und von Transparenz reden und gleichzeitig beschließen, daß jeder zustimmt, der nicht widerspricht ð Das Österr. Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG) in Wien, welche das „Widerspruchsregister“ führt und das Koordinationsbüro für Transplantationsmedizin ist, kann nicht gleichzeitig für ein möglichst hohes Organaufkommen sorgen und so umfassend informieren, daß es wieder zurückgeht Und es ist an der Zeit Farbe zu bekennen und zuzugeben, dass es auch kaum noch „echte“ Organspender geben würde, wenn die Menschen wüssten, was im Operationssaal des Krankenhauses wirklich mit ihnen passiert! Es ist sicher kein Zufall, dass in Österreich immer wieder verschiedene Medien dieses Thema aufgreifen und damit ein tiefsitzendes Unbehagen artikulieren. Müssen wir uns daher nicht mit Nachdruck dafür einsetzen, daß derlei Gesetze aufgehoben werden, daß alle Menschen in Würde sterben können und daß andere Wege gesucht werden, um kranken Menschen zu helfen? Die Frau Bundesminister für Gesundheit Rauch-Kallat sprach in Zusammenhang mit einer neuen Gesundheitspolitik von den Prinzipien Gerechtigkeit, Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit, wir würden dem gerne Würde des Menschen hinzufügen. Mit dem Anspruch auf Ehrlichkeit und in Verantwortung und in Respekt gegenüber allen Betroffenen, den im Medizinbetrieb Tätigen, den um Heilung bangenden Kranken, im besonderen aber den Sterbenden und Ihren Angehörigen verantwortungsvoll die notwendigen politischen Entscheidungen zu treffen ist schwierig, aber unumgänglich.D. I. Andreas Kirchmair |
| Vom
Glauben an die Medizinmänner Vom
Glauben an die Medizinmänner
oder
was man alles vom Arzt erwartet
„Mein Arzt hat mir geraten, mich impfen zu lassen. Hätte ich mich nicht impfen lassen sollen? Er ist ja der Arzt und er wird schon wissen, warum er mir das empfiehlt“. „Im Spital wurde diese Diagnose gestellt. Die Ärzte erklärten mir, dass sie die Ursache dieser Krankheit noch nicht ganz genau kennen“. „Sie sind jetzt meine letzte Hoffnung, Herr Doktor“! Solche Aussagen sind nicht selten Sie bringen zum Ausdruck, dass sich die Patienten doch etwas zu viel von der Kunst und dem Wissen der Ärzte erwarten. Weiß der Arzt wirklich so viel, haben die Wissenschaftler schon bald alle Geheimnisse des Lebens entdeckt, sind die Ärzte schon bald die großen Sieger über die Krankheiten? Krankheiten verursachen viel Leid. Zu allen Zeiten haben die Menschen, - früher gegen die Seuchen der vergangenen Jahrhunderte und heute gegen die Krankheiten der modernen Zeit – anzukämpfen versucht. Mit dem Wunsch die Krankheiten zu besiegen ist natürlich auch die Hoffnung verbunden, dass die Heilkünstler auch entsprechendes erreichen. Mit dem Beginn der Neuzeit, der Industrialisierung und der Verbesserung der Lebensbedingungen: genug zu essen, sauberes Trinkwasser, Kanalisation und günstigere Wohnverhältnisse sind die Seuchen zurückgegangen. Zugleich gab es die gewaltigen Fortschritte auf technischem Gebiet und in den Naturwissenschaften. Aber nicht alles was Mediziner und Forscher entdeckt zu haben glaubten, hat sich als richtig erwiesen. Es gab auch viele Irrtümer. Nicht wenige Erkenntnisse, die in der ersten Begeisterung bejubelt wurden, wurden oft schon nach kurzer Zeit als Irrtümer verworfen. Wenn man die Grausamkeit mancher Krankheiten persönlich erlebt ist es verständlich, dass der Mensch vom Arzt alles erwartet und ihn zum vielzitierten „Gott in Weiß“ erhebt. - Gefeierte
Wissenschaftler
So wurde in Frankreich viel über die angeblichen Erfolge L. Pasteurs durch Impfungen gegen Milzbrand der Tiere berichtet. Ein Landarzt hatte erfahren, dass der Chemiker Pasteur auch an einer Impfung gegen Tollwut forsche. Dieser Arzt schickte nun einen Knaben, der von einem Hund schwer verletzt worden war und eine Tollwuterkrankung befürchtet wurde, zu Pasteur, der selbst gar kein Arzt gewesen ist. Pasteur war auch gar nicht in der Lage, Tollwut zu diagnostizieren. Pasteur führte tatsächlich die erste Tollwutimpfung an diesem Kind durch, in dem er eine Aufschwemmung von getrockneten Rückenmark angeblich tollwütiger Hunde in die Bauchdecke des Kindes injizierte. Als das Kind nach wenigen Wochen nicht an Tollwut erkrankte und überlebte wurde Pasteur wegen dieses einzigen Falles berühmt und gefeiert. Obwohl im Laufe der späteren Geschichte viele Menschen an der Impfung gegen Tollwut verstorben sind und viele Menschen schwere und dauerhafte Schäden erlitten haben, hält man noch immer an diesem Verfahren fest. - Auch E. Behring, dem Begründer der Serumtherapie, reichte ein einziges Kind, das die Serumtherapie bei Diphtherie überlebte, um die Richtigkeit seiner Theorie zu bestätigen. Über die Serumtherapie schreibt fast 30 Jahre später der Toxikologe L. Lewin:“ Weder die angeborene, noch die durch Gewöhnung oder andere Einflüsse erworbene Immunität ist durch die völlig unbeweisbaren, dem philosophischen Kalkül entstammenden Nurwortstoffe, denen man den Namen Antitoxin gegeben hat, dem Verständnis nähergerückt. Es gibt kein einziges chemisch gekanntes Gift, das beliebig lange Zeit Tieren eingeführt, ein Gegengift im Blute entstehen lässt, dem die Fähigkeit zukommt, in irgendeiner Weise das Gift unschädlich, oder, vorbeugend, eine Giftwirkung unmöglich zu machen. Kein Alkaloid, klein Glykosid, keine blutverändernden oder anderswie giftigen, chemisch gekannten Substanzen aus der Reihe der anorganischen oder organisch-synthetischen Stoffe kann durch die Serologie verhindert werden, seine Giftwirkung zu entfalten, und auch nicht mit Eiweißstoffen, wie dem Abrin, oder dem Schlangengift ist dies zu erzielen. Es gibt kein “ Antitoxin“. Sie bestehen nur in der Einbildung.“- Dennoch wird noch heute an der Serumtherapie, „Der Frohen Botschaft vom Antitoxin“ (A. Czerny, 1863 - 1941) teilweise festgehalten. Wissenschaftler
im Schatten
Der Pathologe M. Pettenkofer hatte durch sorgfältigste Aufzeichnungen erkannt, dass es in der Stadt München nur in ganz bestimmten Teilen der Stadt zu Cholerafällen und auch an derselben Stellen erneut immer wieder zu Choleraerkrankungen kam. Es wurde daraufhin die Kanalisation der Abortanlagen geändert und die Cholera ist verschwunden. Zur gleichen Zeit feierte man R. Koch, den Entdecker der Tuberkelbazillen und anderer Bakterien als den großen Wissenschaftler und Wohltäter der Menschheit, obwohl seine Entdeckungen zum Rückgang der Seuchen nichts beigetragen haben. Auch sein Wundermittel Tuberkulin, auf das so viele Menschen ihre Hoffnung gesetzt hatten, hat sich als völlig erfolglos erwiesen. Der wirkliche verdienstvolle Arzt Pettenkofer hatte nichts Spektakuläres vorzuweisen, er hatte eben nur eine der wahren Ursachen der Seuchen erkannt und beseitigt. Da hatte Koch mit seinen Bakterien mehr Ansehen. Auch Pasteur hatte sich zusätzlich mit der Schöpfung des Begriffes Virus unvergessliches Ansehen verschafft. Er nannte alles das, was er nicht im Lichtmikroskop sehen konnte, also was nicht Bakterien waren, einfach Viren (Gifte). Erst gute 70 Jahre später bezeichnete die Wissenschaft im Elektronenmikroskop zu erkennende Zellkern-Gebilde als Viren im heutigen Sinne. Dass nun diese Teilchen die Ursachen der Infektionskrankheiten sein sollen, ist ebenso reine Spekulation. Die Propaganda der Antibiotika- und Impfindustrie poliert jedenfalls aus gutem Grund nach wie vor am Glanz ihrer Medizinhelden. Was
wissen die Ärzte?
Im Bereich der Wissenschaft gibt es weitere Fortschritte. Es entstehen immer mehr neue Spezialgebiete; das Wissen über kleinste Bereiche nimmt zu. Es gibt kaum jemand, der vielen neuen biologischen Entdeckungen zu überschauen vermag und die Zusammenhänge verstehen kann. So muss heute ein Wissenschaftler dem andern einfach glauben. In vielen Fällen ist es gar nicht möglich, die zahlreichen Ergebnisse der Medizinforscher zu überprüfen. Die Ärzte, sowohl im Spital als auch in der niedergelassenen Praxis sind nicht mehr in der Lage, das, was ihnen als medizinische, wissenschaftliche Neuigkeit vorgesetzt wird zu hinterfragen und zu bedenken. Die wenigsten Ärzte haben die Möglichkeit über die Herstellung von Impfstoffen, die Kultivierung der Nährböden oder über das was die Molekularbiologie über Antikörper entdeckt hat, eingeweiht zu werden. Von diesem Themenkomplex: Infektion-Antikörper-Immunität hat der durchschnittliche Arzt nicht mehr Ahnung als jeder andere interessierte Laie. Dazu kommt noch, dass die ärztliche Fortbildung zum größten Teil von wirtschaftlichen Interessengruppen mitbestimmt wird. Glauben
oder doch fragen?
Beim Thema Impfung heißt es also sich ganz aufrichtig die Frage zu stellen: Was wissen die meisten Ärzte tatsächlich über Impfungen? Haben sie Zeit, die Geschichte der Impfung zu studieren? Können sie sich überhaupt das nötige Wissen über die Bedeutung von Mikroben im Organismus erwerben? Was wissen sie über den Wert der Titerbestimmungen und was Antikörper wirklich sind? Bekommen sie zuverlässige epidemiologische Daten über die Krankheiten, die durch Impfungen entstehen? Beim nächsten Arztbesuch, oder beim übernächsten sollte doch einmal mit Ihrem Arzt ein aufrichtiges Gespräch über das Thema Impfen stattfinden. Welche Fragen? Was ist in dem Impfstoff alles drinnen? Können Sie sicher versprechen, dass ich durch die Impfung geschützt bin? Werden Sie eine Meldung machen, falls durch die Impfung ein gesundheitlicher Schaden entsteht? Muss ich vor der Impfung untersucht werden? Oder ist es doch einfacher wie bisher der Wissenschaft, der Medizin und der Gesundheitsbehörde fromm und ergeben zu glauben? Quellen: Stefan Winkle, Kulturgeschichte der Seuchen, 1997 Kurt Langbein, Bert Ehgartner, Das Medizinkartell, 2002 Louis Lewin, Gifte und Vergiftungen, 6. Auflage, 1992 Karl Krafeld, Stefan Lanka, Impfen - Völkermord im dritten Jahrtausend? 2001 Dr. Johann Loibner, Ligist, Juni 2002 Top |
| Homöopathie
und Schmerz Homöopathie
und Schmerz Wenn man Holz mit
der Kreissäge schneidet, sagen die Kinder, das Holz schreit vor Schmerzen.
Eine Verletzung, eine infizierte Wunde, ein sich durchzwängender
Nierenstein stören das Wohlbefinden und die Gesundheit. Fast alle
Störungen der Gesundheit gehen mit Schmerzen einher. Mit der Ausheilung
des Leidens verschwinden auch die Schmerzen. Beispiele
COFFEA:
alle Sinne sind gesteigert, aufmerksam und wachsam, zugleich redselig
und laut, schreit vor Schmerzen, Verschlimmerung ú nach Erregung,
nachts, Lärm; unerträgliche Schmerzen, verzweifelt vor Schmerzen,
Furcht vor dem Tod durch Schmerzen, weint während der Wehen.
CHAMOMILLA: Ungeduld, z. B. "Unternehmen Sie doch was!", schreit vor Schmerzen, (Bemerkung: es gibt Versuche, Schmerzen zu messen, zu "objektivieren". Der Schmerz ist allerdings immer etwas Subjektives und Einmaliges.), unerträgliche Schmerzen, wilde Krampfwehen; wirkt besser als Opiate, weil Chamomilla hier das Heilmittel ist; V . nach Zorn, nachts; treibt aus dem Bett. ACONIT: Angst durch Schmerzen; schreit bei Schmerzen; Unruhe, verlangt sofort nach Hilfe; ahnt die Todesstunde; Schmerzen mit Taubheit ("Totwerden der betroffenen Teile"); V . nachts, im Liegen, nach kalter Luft, Zugluft, schwerer Unterkühlung. CACTUS GRANDIFLORUS (Königin der Nacht): Gefühl wie zusammengeschnürt; wie von einer Zange gepreßt; wie festgeschraubt; Herz - wie ein eisernes Band um das Herz; schweigsam, schreit im Schlaf; hämmernder Kopfschmerz; V . wenn das Mittagessen nicht zur rechten Zeit eingenommen wurde; V . auf der linken Seite liegen. BELLADONNA (Tollkirsche): schreit vor Schmerzen; plötzlicher Beginn der Schmerzen; Augen groß und weit; klopfende Schmerzen; erkennt die Umgebung nicht; V .abends, aus dem Schlaf heraus. Chronische Schmerzen Es gibt aber viele schmerzhafte Erkrankungen, die sich über lange Zeit hinziehen, chronische Gelenksentzündung, Gesichtsneuralgien, Kreuzschmerzen etc. Diese nennen wir chronische Krankheiten. Sie brauchen meist Minerale und Metalle aus dem homöopathischen Heilmittelschatz. So ist ARSENICUM ALBUM bei Menschen angezeigt, die aufgrund ihrer Schmerzen zur Verzweiflung neigen. Ebenso gibt es hier Angst durch Schmerzen. Schließlich sei hier noch AURUM kurz angeführt für Menschen, die infolge ihrer Schmerzen zu Selbstmord neigen. Die Narkotika und Analgetika der modernen Medizin sind bei vielen, allerdings nicht bei allen Schmerzzuständen wirksam. Die Heilkunde darf auf diesem Teilerfolg nicht stehen bleiben. Die homöopathische Heilmethode bietet bei der Bekämpfung von Schmerzen unerwartete Erfolge, die meist über unsere bisherige Schulweisheit hinausgehen. Dr. Johann Loibner, Ligist, Jänner, 2001 Julius Mezger, Gesichtete Homöopathische Arzneimittellehre, 4. Auflage,1977, Haug Verlag Kent's Repertorium, 4. Auflage, 1977, Haug Verlag Top |