10 Jahre Werk für Menschenwürdige Therapieformen

 

 

 

 

 

"Berührt man die Grundfragen des Menschseins, so läßt man sich mit dem Feuer ein und kann sich leicht daran verbrennen !"

 

 

 

 

Dieses Zitat stammt vom steirischen Diözesanbischof Johann Weber und ist einer vor kurzem gehaltenen Ansprache zum Thema "Umfassender Schutz des Lebens" entnommen. In unserer Vereinsarbeit kommen wir auch immer wieder mit diesem Feuer in Berührung. Das sollten wir bei allem unserem Engagement nicht vergessen !

 

 

 

 

 

10 Jahre Werk für Menschenwürdige Therapieformen, das ist ein Anlaß, um in eigener Sache ein paar Worte an unsere Mitglieder und Gäste zu richten.

 

 

 

 

 

… Hat sich der Einsatz bis jetzt gelohnt und was hat unser Verein konkret erreicht ?

 

 

 

 

 

… War das Wirken für seine Mitglieder fruchtbar und konnten wir unsere Anliegen einer breiteren Öffentlichkeit nahebringen ?

 

 

 

 

 

… Haben wir gesundheitspolitisch etwas bewegt ?

 

 

 

 

 

Schwierige Fragen zu einem schwerwiegenden Thema.

 

 

 

 

 

Vereinsziele

 

 

 

 

 

Die Vereinsziele der vergangenen Dekade können grob so zusammengefaßt werden:

 

 

 

Wir fördern Heilmethoden, die

 

 

 

  • andere Menschen in ihrer Würde und Integrität nicht verletzen (und nicht töten)
  • den Menschen in seiner Einheit aus Körper, Geist und Seele begreifen
  • den Menschen ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit zuerkennen
  • seiner Gesundheit nützen, ohne Schaden anzurichten und zu töten
  • vorzugsweise natürliche Heilmittel einsetzen
  • die allgemeinen Lebensumstände des Menschen in sein Heilwerden einbeziehen
  • die Lebenshaltung nachhaltig positiv beeinflussen
  • ethischen Überprüfungen standhalten

 

 

 

Um diese Ziele zu verwirklichen, streben wir einen Therapiefreiraum an, der es erlaubt, diese Heilmethoden im Rahmen unseres staatlichen Gesundheitssystems gleichberechtigt anzuwenden.

 

 

 

Dazu zählt auch das Recht, diese Heilmethoden an öffentlichen Universitäten zu lehren und in öffentlichen Spitälern, Praxen und Kuranstalten auszuüben, sowie die Pflicht der Versicherungsanstalten, die daraus entstehenden Kosten zu tragen.

 

 

 

Ebenso muß es möglich werden, daß sich ein Patient im Rahmen des Sinnhaften, also Heilung versprechenden, frei für eine Therapie entscheiden kann. Eltern sollen das Recht haben, diese Entscheidung für ihre Kinder zu treffen. Jeder Therapeut soll die Pflicht haben, seinen Patienten über die Chancen und die vorhersehbaren möglichen Risiken einer bestimmten Behandlung voll aufzuklären. Bei Zuwiderhandeln haftet er persönlich für den entstandenen Schaden am Patienten. Der Patient soll in die Lage versetzt werden, selbst das Risiko abzuwägen.

 

 

 

Alle diese Maßnahmen würden uns schon helfen, einen guten Schritt weiterzukommen.

 

 

 

 

 

 

Wo stehen wir heute ? Was haben wir bisher erreicht ?

 

 

 

Über Vorträge und Schriften haben wir Therapien und Heilmittel vorgestellt, die unseren Vereinszielen entsprechen. Dies waren im einzelnen:

 

 

 

> Akupunktur

10

 

> Hildegard Heilkunst

19

 

> Homöopathie

2, 3, 4, 7, 9, 12, 16, 20

 

> Natürliche Empfängnisregelung

4, 8

 

> Pflege von Frühgeburten nach    Marcovich

15

 

> Physiotherapie

11

 

> Schüssler Salze

17

 

> Schmerztherapien

3, 10, 11

 

> Vollwert Ernährung

 

 

> Wasserkur nach Kneipp

14

 

 

 

Die Nummern links bezeichnen die Nummern der Vorträge, die zu diesen Themen veranstaltet wurden. Kassettenmitschnitte dieser Vorträge können beim Verein erworben werden. Bei Interesse klicken Sie hier:Kassettenorderdienst

 

 

 

Wir haben aber auch eine kritische Distanz zu Therapien aufgebaut, die den genannten Prinzipien unserer Meinung nach nicht nachkommen. Das waren:

 

 

 

> Transplantation von Fremdorganen

 5, 6

 

> Chemotherapie

 

 

> Impfungen

13, 18, 21

 

> Pränatale Diagnostik

 

 

> Künstliche Befruchtung

 

 

> Euthanasie und Abtreibung

 

 

 

 

Auf Initiative unseres Vereins wurde die Österr. Homöopathische Akademie (8010 Graz, Münzgrabengürtel 19b, Tel: 031683 74 23, Fax DW: -4) gegründet, die als selbstständige Organisation dem Lehrauftrag nachkommt.

 

 

 

Es entstand auch eine Arbeitsgemeinschaft klassischer Homöopathen (8010 Graz, Krenngasse 25, Tel: 0316 / 81 77 14) zur Beobachtung von Impffolgen und Impfschäden.

 

 

 

 

 

 

Schwerpunkte unserer Arbeit

 

 

 

In der breiten Öffentlichkeit sind wir vor allem durch unsere kritisch ablehnende Haltung zur in Österreich gehandhabten Widerspruchslösung bei Organentnahmen aufgefallen. Insbesondere fühlten sich Transplantationsärzte durch unsere Aufklärungsarbeit behindert, was eine Klage der Ärztekammer und einen Prozeß bis zum Verfassungsgerichtshof provozierte. Das Verfahren gegen Dr. Johann Loibner, Gründungsmitglied und erster Vereinspräsident, der in einem Leserbrief die Praxis der Fremdorganbeschaffung pointiert kommentierte, endete mit einem Freispruch. Auch ein Arzt hat in Österreich das Recht der freien Meinungsäußerung. Der Freispruch ging durch die österreichische Presse und hat ordentlich Staub aufgewirbelt.

 

 

 

Größte Aufmerksamkeit und zahlreiche Beitritte konnte der Verein mit seiner Informationsveranstaltung über das Impfen erreichen. Auch der ORF half, dieses kontroversielle Thema öffentlich zu diskutieren. Das Interesse war so groß, daß wir die Impfpraxis zu unseren Arbeitsschwerpunkten dazu genommen haben.

 

 

 

 

 

 

Zukunft

 

 

 

Ich denke, wir haben durchaus Bewegung in die Gesundheitsdebatte in Österreich gebracht. Die Wichtigkeit unserer Arbeit ist vielen noch nicht bewußt, doch bin ich überzeugt, dass gerade jetzt wichtige Weichen für die Zukunft gestellt werden.

 

 

 

Medizin und Menschenwürde wird die Gesellschaft noch mehr beschäftigen, als viele es sich heute vorstellen können. Es wird die wesentliche Frage werden.

 

 

 

Auszug aus einem Vortrag von DI Hedwig Kirchmair am 8.April

 

2000